Legasthenie-Checkliste & Leitfaden

6 Anzeichen einer Lese-Rechtschreibschwäche

Von Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) spricht man, wenn es Kindern und Jugendlichen schwer fällt, das gesprochene Wort in Schriftform umzusetzen. 5% bis 10% der Schüler in Deutschland sind davon betroffen. Lerntherapie ist eine wirksame Hilfe, um wieder Schulerfolge zu feiern und zu seinem Selbstvertrauen zurück zu finden.

Selbstverständlich leidet nicht jedes Kind mit Rechtschreibschwierigkeiten an Legasthenie. Die Lernschwäche ist nicht immer einfach von “normalen” Lernschwierigkeiten zu unterscheiden. 

In zwei Köpfen sind die Gehirne skizziert und in Sprechblasen sind Buchstaben dargestellt, die Legasthenie symbolisieren

Die Legasthenie-Checkliste

Ob eine Legasthenie / Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) vorliegt, sollte man sich fragen:

o
  Lernt und verarbeitet das Kind Informationen deutlich langsamer als seine Mitschüler (gilt auch für Diktate)? Liest es beispielsweise grundsätzlich sehr langsam und hat Schwierigkeiten das Gelesene zu verstehen?

o  Produziert das Kind deutlich mehr Rechtschreibfehler in Deutsch im Vergleich zu seinen Mitschülern? Lässt es beispielsweise immer wieder Buchstaben/Wortteile aus oder fügt welche dazu? Verwechselt es stets ähnlich klingende Buchstaben? Oder hat es große Probleme mit der Konsonanten-Doppelung sowie der Groß- und Kleinschreibung?
o  Schleichen sich permanent einfache Zählfehler ein? Kommt es vom Zählen mit den Fingern nicht weg? Fällt der Zehnerübergang schwer? Werden Zahlen übersprungen?
o  Bleiben die Noten in sprachlichen Fächern (Deutsch, Englisch, etc.) konstant auf schlechtem Niveau?
o  Hat das Kind auch bei Textaufgaben in nicht-sprachlichen Fächern deutlich größere Probleme als seine Mitschüler?
o  Lehnt das Kind das Lesen und Schreiben immer mehr ab und das gemeinsame Üben wird zur Qual? 

Wenn Sie diese Fagen mit “Ja” beantworten können, liegt der Verdacht einer Lese-Rechtschreibschwäche nahe. Wichtig ist nun die Zusammenarbeit mit Lehrerinnen, (Sozial-)Pädagoginnen und Psychologinnen, die eine tiefgehende Zusatzausbildung als Lerntherapeut/in besitzen. Um die Finanzierung einer Lerntherapie von Förderstellen zu erhalten, ist zudem meist eine medizinische Diagnose der Legasthenie notwendig. Mehr dazu lesen Sie hier.

Landesweiter Mangel an Therapieplätzen

Wenn die Diagnostik erfolgt ist und man sich für eine Förderung entschieden hat, beginnt die Suche nach einem Therapieplatz. In den meisten Orten Baden-Württembergs übersteigt die Nachfrage das Angebot signifikant. Sprich: Es herrscht bundesweit ein Mangel an Therapieplätzen.

Auch im Einzugsgebiet des Lernforums im Zollernalbkreis und in den angrenzenden Kreisen Reutlingen und Tübingen ist die Situation leider seit Jahren angespannt. Anders als bei der Nachhilfe sind zur Behandlung der Lese-Rechtschreibschwäche besondere Qualifikationen erforderlich. Aber: Die manchmal nicht einfache Suche und das Erobern eines Therapieplatzes lohnt sich in der Regel immer. 

Kurzfristige und langfristige Therapie-Ergebnisse

Zu Beginn der Lerntherapie ist es uns besonders wichtig, das Selbstwertgefühl der Schüler zu stärken und ihnen zu ersten kleinen Erfolgen zu verhelfen. Bereits nach wenigen Terminen werden Sie eine Veränderung bei Ihrem Kind feststellen: Der Schulalltag verliert seinen Schrecken. Das Selbstvertrauen und die Freude am Lernen kehren zurück. Das Spannungsfeld Eltern-Kind-Schule löst sich. Die schulischen Leistungen verbessern sich.

Sobald sich das Kind emotional stabilisiert hat, werden neue Lernstrategien erlernt. Die Strategien werden mit Eltern und Schule abgestimmt und so lange eingeübt, bis sie letztlich auch in der Schule erfolgreich angewandt werden können. Dieses Lernziel erreichen unsere Schüler in der Regel nach ein bis zwei Schuljahren. 

Einsatz moderner Erkenntnisse und Methoden

Unsere lerntherapeutische Förderung orientiert sich dabei am aktuellen Kenntnisstand der Wissenschaft und an den individuellen Lernvoraussetzungen Ihres Kindes.

Es ist uns besonders wichtig, unsere Lerntherapeutinnen durch Teamsitzungen, Supervision und Fortbildungen hinsichtlich wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie neuer Fördermethoden auf dem Laufenden zu halten. Ein Beispiel dafür ist die in Kooperation mit dem Tübinger Institut für Lerntherapie (TiL) und der Universität Tübingen entwickelte LernApp Prosodiya sowie der Einsatz anderer digitalen und “analogen” Helfern.  

Sprechen Sie uns an

Sie möchten Sich mit uns über Symptome der Legasthenie / Lese-Rechtschreibschwäche unterhalten und mehr über die Lerntherapie erfahren? Suchen Sie einen Therapieplatz? Dann sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

07433 /9993570

info@lernforum.de
Zeichnung eines Schülers, der sein Schulbuch als Tablet mit ABC benutzt

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